Dieser Hygieneplan beinhaltet die Verfahrensweise zur Einhaltung und Gewährleistung bestimmter Hygienestandards, um Infektionskrankheiten, insbesondere eine Infektion durch den Coronavirus zu vermeiden. Überarbeitet am 19.05.20

Inhalt:

1. Verantwortlichkeit
2. Allgemeine Hygieneregeln
3. Umsetzung der allgemeinen Hygieneregeln vor Ort in der OGGS Glashütte
4. Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen
5. Räumliche Gegebenheiten und Ausstattung
6. Abläufe zur Unterstützung der Hygienemaßnahmen
7. Kommunikation des Hygieneplans

1. Verantwortlichkeit

Der Hygieneplan/ das Hygienekonzept wurde von der Schulleitung Frau Alrun Bolz erstellt.

Die Lehrkräfte, der Hausmeister, die Verwaltungsfachkraft, die Betreuungskräfte, der Schulsozialarbeiter, die Schulbegleiterinnen und die Reinigungskräfte werden über den Hygieneplan in Kenntnis gesetzt und bestätigen dies durch ihre Unterschrift (Anhang A: Zur Kenntnisnahme). Die hier Genannten stehen im Austausch über das Hygienekonzept, prüfen die Praktikabilität und Plausibilität, denn sie müssen das Hygienekonzept umsetzen. Ggf. müssen Anpassungen durch die Schulleitung erfolgen.

Jede Schülerin, jeder Schüler und jedes Elternteil wird über die Hygienemaßnahmen in Kenntnis gesetzt, und sie bestätigen dies durch eine Unterschrift (Anhang B: Zur Kenntnisnahme Eltern/Schüler*innen). Die Schüler*innen verpflichten sich, die Hygienevorgaben einzuhalten. Bei wiederholtem oder mutwilligem Verstoß kann die Schülerin/der Schüler nicht mehr am Unterricht teilnehmen, wird in Absprache mit den Eltern nach Hause geschickt bzw. von den Eltern abgeholt und muss für die Dauer des Tages zu Hause arbeiten.

2. Allgemeine Hygieneregeln

Der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung scheint laut Robert-Koch-Institut (RKI) die Tröpfcheninfektion zu sein. Theoretisch möglich ist auch eine Kontaktübertragung (1).
Bei einer Tröpfcheninfektion erfolgt die hauptsächliche Übertragung über Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden (1).

Das RKI und die Bundeszentrale für ganzheitliche Aufklärung (BZgA) empfehlen somit folgende Maßnahmen (1,2):

• Mindestens 1,5 m Abstand halten
• Händehygiene einhalten
• Hustenetikette einhalten
• bei ersten Anzeichen einer Infektion zu Hause bleiben und einen Arzt konsultieren

Auch kann laut RKI das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vor Infektionen schützen. Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenen Räumen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten (z.B. Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z.B. in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln (3).

3. Umsetzung der allgemeinen Hygieneregeln vor Ort in der OGGS Glashütte:

A. Abstand halten
Durch die Teilung der Klassen und Freilassung von Stühlen wird die Möglichkeit gegeben 1,5 m Abstand zu halten.
Durch eine versetzte Pausengestaltung wird eine Durchmischung der Gruppen verhindert und ausreichender Abstand zwischen den Schülern ermöglicht.
Beim Eintritt in die Schule wird auf den vorgeschriebenen Abstand von allen Beteiligten geachtet.

B. Die hygienische Händedesinfektion und hygienische Händewaschung durchführen.
Die Schüler werden entsprechend geschult. Entsprechende Plakate werden am Eingang und neben den Waschbecken aufgehängt.
Das Tragen von Schutzhandschuhen aus hygienischer Sicht ist im Schulalltag nicht erforderlich und nicht gewünscht.

C. Das hygienische Niesen und Husten wird den Schüler*innen gezeigt und erklärt. Sollte doch aus Versehen in die Hand gehustet oder geniest werden, folgt sofort selbstinitiiert eine hygienische Händedesinfektion und ggf. muss ein MNS (Mund-Nasen-Schutz) getragen werden.

D. Die Kinder müssen bei Anzeichen von Fieber, Husten o.ä. zu Hause bleiben bzw. werden sofort nach Hause geschickt, indem die Eltern telefonisch benachrichtigt und um Abholung gebeten werden. Bis zur Abholung ist das Kind getrennt von anderen Kindern auf dem Flur zu betreuen.

E. Da ein Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) nicht verpflichtend von Schüler*innen, Lehrkräften und weiterem schulischen Personal getragen werden muss, bleibt dieses weiterhin freiwillig. Für Kollege*innen und Betreuerinnen sind Visiere angeschafft worden, die getragen werden können. In Lerngruppen mit Hörgeschädigten Schülern muss en Visier getragen werden, damit der hörgeschädigte Schüler die Möglichkeit hat von den Lippen abzulesen.

4. Reinigung und Desinfektion

Die Reinigung und Desinfektion des Schulgebäudes findet wie gewohnt statt.
Zusätzlich findet eine tägliche Wischdesinfektion der Türklinken und der Armaturen am Waschbecken statt und die Desinfektion der Tische und Stühle.

5. Räumliche Gegebenheiten und Ausstattung

Entsprechend der Leopoldina ist eine Gruppengröße von maximal 15 Schülerinnen und Schüler möglich, wenn entsprechend große Klassenräume zur Verfügung stehen. Die Klassenräume der OGGS Glashütte bieten die Möglichkeit für einen Abstand von 1,5m.

Ab dem 06.05.2020 gibt es folgende Schülergruppen von maximal 15 Schülern:
 Notbetreuung (max. 10 Schüler pro Gruppe)
 Jede Klasse ist in zwei Lerngruppen aufgeteilt
 DaZ-Gruppen
 Fördergruppen

Die Schülergruppen werden in Klassenräumen in unterschiedlichen Gebäudetrakten beschult, so dass eine räumliche Trennung der Schülergruppen gut gewährleistet ist. Die Schüler der Notbetreuung halten sich in den Räumen der Betreuung auf.

In den Räumen wird jeder Tisch nur mit einem Schüler besetzt. Die Tische werden so aufgestellt, dass zwischen ihnen der größtmögliche Abstand ist.

Jeder Raum ist mit einem Waschbecken mit Seife und Papiertüchern ausgestattet.

Ab dem 25.05.2020 sollen alle Schüler eine Präsenzzeit in der Schule haben. Dann werden die A- und B-Lerngruppen jeder Jahrgangsklasse zweimal pro Woche kommen und sich tageweise abwechseln. Frühstückspausen finden wieder im Lerngruppenraum statt und Draußenpausen für die einzelnen Lerngruppen in ausgezeichneten Bereichen.

6. Abläufe zur Unterstützung der Hygienemaßnahmen

Die unterschiedlichen Schülergruppen sollen sich möglichst nicht treffen.
Dies wird durch spezielle Abläufe gewährleistet.

Ankommen: Es gibt sechs verschiedene Türen, durch die die Schüler ins Schulgebäude kommen. Je nachdem, wo die Präsenzzeit stattfindet, ist es der Haupteingang, der Notausgang der zweiten Klassen, der Notausgang der dritten Klassen, der Schulhofeingang, der Laubengang oder die Nebentür in der Betreuung.
Schulanfang: Draußen sind Bodenmarkierungen mit 1,5m Abstand. Die Lerngruppe wird vom Lehrer draußen abgeholt. Jeder Schüler kommt einzeln in das Gebäude. Für jede Lerngruppe gibt es einen zeitlich versetzten Präsenzbeginn und –schluss. Im Klassenraum wäscht sich jeder Schüler die Hände und geht dann auf seinen mit Namen versehenen Platz.
Lüften: Der Austausch der Raumluft ist ein wichtiger hygienischer Aspekt, sodass nach jeder Stunde ausgiebig zu lüften ist. Besser noch findet der Unterricht bei geöffnetem Fenster statt. Die Türen der Klassenräume bleiben geöffnet, damit keine Türklinken angefasst werden müssen.
Toilettengang: Alle Toiletten sind Unisextoiletten und jeder Klasse wird eine Toilette zugewiesen. Die Schüler der Notbetreuung und die der Mensa benutzen die in der Betreuung.
Pause: Die Pause ist fest verankert und findet für jede Lerngruppe in einen ausgezeichneten Außenbereich statt.
Ortswechsel/Raumwechsel: Der Ortswechsel wird zurzeit nur für die vorgegebene Pause gestattet. Ein Raumwechsel für die Unterrichtsgestaltung ist zurzeit nicht vorgesehen.
Schulende: Zum Schulende nehmen die Schüler ihre Materialien mit nach Hause und verlassen über die zugewiesenen Schuleingänge wieder die Schule unter Einhaltung der 1,5m Abstand.

7. Kommunikation des Hygieneplans

Die Schulleitung informiert die Lehrkräfte, den Hausmeister, die Verwaltungsfachkraft, die Betreuungskräfte, den Schulsozialarbeiter, die Schulbegleiter und die Reinigungskräfte über die Erstellung des Hygieneplans und die einzuhaltenden Maßnahmen.
Zur weiteren Information werden die Maßnahmen im Rahmen einer Teamsitzung vorgestellt.

Die Schulleitung informiert die Eltern über die Erstellung des Hygieneplans und die einzuhaltenden Maßnahmen, mit der Bitte die Schüler*innen zu informieren.

Bei Schulstart werden die Schüler*innen über das Thema „Hygiene in Zeiten von Corona“, über die hygienische Händedesinfektion und über die hygienische Händewaschung informiert.

Die Lehrkräfte erinnern im Alltag an die vereinbarten Regeln.

Auch Plakate im Klassenraum, im Eingangsbereich und neben jedem Waschbecken weisen auf die Verhaltensweisen in Zeiten von Corona hin. (Plakate im Anhang)