Das derzeitige Schulprogramm ist für uns Leitlinie für die Entwicklung unserer Schule. Rahmenbedingungen und auch unsere Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren gesammelt haben, veranlassen uns, unser bestehendes Schulprogramm immer wieder zu aktualisieren. Um der Schulgemeinschaft einen Überblick über den augenblicklichen Stand unseres Schulprogramms zu geben, veröffentlichen wir die letzte Arbeitsfassung vom Juni 2016.

Inhaltsverzeichnis

  1. aktuelles Schulprofil
  2. Leitlinien
  3. Umsetzung

3.1         Schule als Gemeinschaft

3.1.1      Schulverein

3.1.2      Schulelternbeirat

3.1.3      Leselöwen

3.1.4      Brötchenverkauf (Cafeteria)

3.1.5      Elternmitarbeit

 

3.2          Schule als Wohlfühlort

3.2.1      Schulsozialarbeit

3.2.2      Konfliktlotsen

3.2.3      Wiedergutmachung

3.2.4      Soziales Training

3.2.5      Klassenrat

3.2.6      Paten für Erstklässler

 

3.3         schulische und außerschulische Aktivitäten

3.3.1      Trommelzauber

3.3.2      Theaterfahrt

3.3.3      Weihnachtskonzert

3.3.4      Weihnachtsbasteln

3.3.5      Kartoffelfest

3.3.6      Schulgarten

3.3.7      Laufbus

3.3.8      Sportveranstaltungen

3.3.9      Büchereibus

3.3.10   Matheolympiade

3.3.11    Känguruwettbewerb

3.3.12   Lesewettbewerb

3.3.13   Energiesparmaßnahme

3.3.14    Zukunftsschule

3.3.15    Sonstiges

 

3.4          Unterrichtsgestaltung

3.4.1     Begabtenförderungskonzept (Schleswig-Holstein inklusive Begabtenförderung)

3.4.1.1  Netzwerke

3.4.2      Raumkonzept

3.4.3      Klasse im Grünen

3.4.4     Ausbildungsschule

3.4.5      Lehrerfortbildung

 

3.5          OGGS

3.5.1      Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung der BEB (Bildung-Erziehung-Betreuung)

3.5.2      Pädagogischer Mittagstisch

3.5.3      Hausaufgabenbetreuung

3.5.4      Freies Spiel, Nachmittagsangebote und Kurse

 

  1. Entwicklungsaufgaben

4.1          Weitere Umbaumaßnahmen

4.2          Begleiteter Übergang KiTa – Grundschule

4.2.1        4+1 Modell

4.3          Intensivierung der Kooperation mit den weiterführenden Schulen – Begleiteter     Übergang Grundschule – weiterführende Schule

4.4          Förderkonzept

4.5          Hospitationsschule

 

  1. Anhänge:

 5.1         Konzepte

5.1.1      Förderkonzept

5.1.2      Begabtenförderkonzept

5.1.3      Raumkonzept

5.1.4      Ausbildungskonzept

5.1.5      Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung

5.1.6      OGGS – Rahmenkonzept

Die heutige Grundschule Glashütte war bereits im 19. Jahrhundert als Volksschule in Glashütte beheimatet, wurde aber erst durch den Neubau (heutiges Kunsthaus) im Jahr 1910 als Volksschule bekannt.

Wir sind eine zweizügige Grundschule, die derzeit von 183 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Das Lehrerkollegium besteht zur Zeit aus 12 Lehrerinnen und einem Lehrer. Das erweiterte Team  setzt  sich zusammen aus Sonderpädagogen der Erich-Kästner-Schule und des ZKE (Zentrum für kooperative Erziehungshilfe),  sowie Schulbegleitern, die ausgewählte Schülerinnen und Schüler im Unterricht begleiten und unterstützen. Ehrenamtliche Helfer („Leselöwen“), die die  Arbeit der Lehrer unterstützen, der Schulsozialarbeiter, der Schulassistent, die Schulsekretärin und der Hausmeister ergänzen das Team.

Im Juni 2015 wurden wir als SHiB Schule zertifiziert. Das bedeutet, wir erkennen und vertiefen die Stärken und Potentiale der Schülerinnen und Schüler. In Bezug auf ihre Stärken und Potentiale können sie beschleunigt lernen. Wir ermöglichen ihnen eine individuelle und möglichst selbstgesteuerte Lernbiographie und wir unterstützen sie bei (Lern-)Schwierigkeiten. Dabei blicken wir hauptsächlich auf die Stärken der Kinder, denn die Stärken zu stärken, stärkt ihr Selbstbewusstsein und hebt die Schwächen.

Deshalb ist an unserer Schule die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten mit ihren unterschiedlichen persönlichen Fähigkeiten  ausdrücklich erwünscht und soll das Miteinander bereichern (afrik. Sprichwort: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“). Die Mädchen und Jungen sollen befähigt werden, sich mit Hilfe vielfältiger Lerntechniken und Strategien grundlegendes Wissen anzueignen. Sie sollen sich Einblicke  verschaffen können  in die Zusammenhänge und Abhängigkeiten vieler Einzelentscheidungen, um so zu  selbstständigem Beurteilen und verantwortungsbewussten Handeln in ihrer Umwelt zu gelangen.

Der große Schulhof bietet allen Kindern die Möglichkeit, sich die Pausen vielseitig  zu gestalten. Kleine Sitzgruppen, ein Klettergerüst, Reifenberg mit Rutsche, Wipptiere und das Spielehäuschen runden das Angebot ab. Aus dem Spielehäuschen können die Kinder sich z. B. Springseile, Bälle, Pedalos und Stelzen für die Pause leihen. Zusätzlich bieten Mitarbeiter des Fossi-Hauses an einigen Tagen eine „Spielpause“ an.

  • Unsere Schule soll ein Wohlfühlort für nachhaltiges und individuelles Lernen sein. Nur wer Lernen als positive Erfahrung erlebt, wird lebenslang lernen wollen.
  • Dazu gehört genügend Raum für Begabung und deren Entfaltung, genauso, wie ausreichend Zeit, Dinge zu erfassen und sich Wissen anzueignen.
  • Wir bewegen uns in die Richtung einer inklusiven Schule und wir möchten die „ …Teilhabe aller SchülerInnen an …Kultur, Unterrichtsgegenständen und Gemeinschaft…“ (Index für Inklusion, S. 10) an unserer Schule steigern.
  • Dabei stehen die Kinder mit ihren individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt einer Gemeinschaft aus allen Beteiligten, dem Kollegium, den Helfern und den Eltern.
  • Da unsere Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedliche Profile aufzeigen, findet Unterricht vorwiegend als Differenzierungsmodell statt. In Gruppen- und Einzelprojekten, mit Lernplänen und der Begabtenförderung, erarbeiten sich die Kinder den Lernstoff individuell, in Eigenständigkeit und dem jeweilig benötigtem Tempo.
  • In der Organisation von Unterricht liegt der Schwerpunkt auf der Methodenvielfalt, die die Zusammenarbeit innerhalb des Klassenverbandes fördert und die Differenzierung, Individualisierung und Selbstbestimmung besser möglich macht (Orientierung an den Stärken der Kinder).
  • Die Toleranz gegenüber dem Anderssein ist uns wichtig.

Unsere  Unterrichtsstruktur

Wir haben teilweise den 45 min-Takt aufgehoben und die Unterrichtsstunden sind mit

FL =Fachlehrer und KL= Klassenlehrer  gekennzeichnet.

Unsere Unterrichtszeiten sind:

8.00 –   9.00 Uhr             1. Stunde

9:00 –   9.10 Uhr             gemeinsames Frühstück (Mo u. Mi Cafeteria‐Angebot)

9:10 –   9:30 Uhr             Hofpause

9:30 – 11:00 Uhr            2./3. Stunde

11:00 – 11:20 Uhr            Hofpause

11:20 – 12:05 Uhr            4. Stunde

12:05 – 12:15 Uhr            Hofpause

12:15 – 13:00 Uhr            5. Stunde

3.1.1      Schulverein

Der Schulverein ist dazu da, unsere  Schule und Schüler  tatkräftig und finanziell zu unterstützen, wo die Mittel der öffentlichen Gelder erschöpft sind. Dabei geht es um die Organisation und Beschaffung der Schulkleidung im Auftrag der Eltern sowie eine Zuwendung von 100,-€ einmalig für jede Klassenkasse.  Außerdem werden die Theaterfahrt, die Organisation bzw. Durchführung von Schulfesten und Projektwochen finanziell unterstützt.

Der Schulverein veranstaltet Flohmärkte und hilft bei Verschönerungs-und Gestaltungsaktionen in der Schule und organisiert den Verkauf der Schulkleidung. Bei der Schaffung von spontanen finanziellen Spielräumen für die Schule springt er  ein und beteiligt sich an der Aktion „Bildungsspender“.

Die Mitgliedschaft im Schulverein ist freiwillig und endet automatisch mit der Grundschulzeit des Kindes. Die Zahlungsweise des Mitgliedsbeitrags ist frei wählbar.

Die Unterstützung durch den Schulverein kommt allen Schülern der Schule zu gute.

 

3.1.2      Schulelternbeirat

Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich von der Information der Eltern der ersten Klassen über die Schule, der Durchführung der ersten Wahl der Klassenelternbeiräte bis zur rechtzeitigen Einladung und Durchführung der SEB Sitzungen.

Der Vorstand hat sich als Ziel die Verbesserung der Kommunikation zwischen Eltern, Lehrerkollegium, Schulleitung und Schülern gesetzt. So können Kommunikationsprobleme schneller ausgeräumt werden, bevor sie zu Missverständnissen führen. Der Vorstand des SEB sieht sich als Vermittler zwischen Eltern, Schülern und Lehrern. Er steht zur Verfügung, wenn vorhandene Probleme auf der Ebene des Klassenelternbeirats nicht gelöst werden können. Weiterhin soll die Vernetzung zwischen Schulverein, Eltern und Schule verstärkt werden.

 

 

3.1.3      Leselöwen

Unsere Leselöwen sind Senioren von der BEB Norderstedt die uns regelmäßig im Unterricht und im Nachmittagsbereich unterstützen. Mit ihrer Hilfe sind Einzelbetreuungen oder auch Arbeiten in Kleinstgruppen möglich. Ebenso bereiten sie Schüler auf Wettbewerbe vor und begleiten diese, helfen Schülern in der Hausaufgabenbetreuung, begleiten Ausflüge, Klassenfahrten und Schulprojekte.

 

3.1.4      Brötchenverkauf (Cafeteria)

Jeweils  montags und mittwochs in der ersten Pause bieten Eltern /Großeltern einen Brötchen- und Kakaoverkauf für Schüler und Lehrer an. Für  0,50€ können Brötchenmarken gekauft werden, die gegen Brötchen oder ein Getränk eingetauscht werden. Darüber hinaus gibt es kostenlos Rohkost und Obst. Nebenbei lernen die Schüler den Umgang mit Geld.

 

3.1.5      Elternmitarbeit

Die Elternmitarbeit ist ein wichtiger Stützpfeiler unserer Schule.  Viele Eltern bringen sich  z.B. mit der Wahrnehmung der Aufgaben im Eltern- und Schulbeirat oder bei der Unterstützung von Projekten ein.

Auch bei Klassenausflügen, Theaterbesuchen, Basteltagen , beim Kekse backen, Lichterfest, Kartoffelfest, dem Projekt „Laufbus“ oder dem jährlich stattfindenden Lauftag und den Bundesjugendspielen können wir auf die tatkräftige Unterstützung durch die Eltern zählen.

3.2.1      Schulsozialarbeit 

Kinder und Jugendliche in Norderstedt sollen gerne zur Schule kommen und sich wohl fühlen. Um das zu ermöglichen, bietet die Schulsozialarbeit an der OGGS Glashütte durch  Beratung und Begleitung Unterstützung in persönlichen, schulischen oder familiären Konflikten an. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit, ihrer Fähigkeiten und Begabungen, um ihnen ein erfolgreiches Bestehen an der Schule, im weiteren eigenen Leben und in der Gesellschaft zu ermöglichen. Basis der Zusammenarbeit ist die Freiwilligkeit.

Die Schulsozialarbeit an der OGGS Glashütte ist Teil der Jugendhilfe der Stadt Norderstedt im Sozialraum Glashütte. An zwei festen Tagen in der Woche ist die Schulsozialarbeit im Vor- als  auch am Nachmittag regelmäßig an unserer Schule.  Aus dem vorhandenen Bestand wird der Schulsozialarbeit ein eigener Raum für Büro, Beratung und soziale Gruppenarbeit zur Verfügung gestellt. Klassen- und Fachräume stehen für freizeitpädagogische oder Angebote der sozialen Gruppenarbeit, nach Absprache auch außerhalb des Unterrichts zur Verfügung. Dienstliche Termine außerhalb der Schule wie Hausbesuche, Stadtteilkonferenzen, aber auch Teambesprechungen, Fortbildungen und Supervision gehören zur Arbeitszeit.

Die Angebote der Schulsozialarbeit an der OGGS Glashütte richten sich an alle Schüler, sowie an Eltern, Lehrer und OGGS Betreuung.  Zentrale Arbeitsfelder sind:

  • Sozialpädagogische Hilfen und Beratung
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit in Kleingruppen und im Klassenverband
  • Kooperation mit außerschulischen Institutionen – sozialräumliche Vernetzung
  • Elternarbeit
  • Mitgestaltung des Nachmittagsbereiches
  • Gestaltung von Übergängen
  • Schulkulturentwicklung
  • Sonstige Tätigkeiten

Die Tätigkeit der Schulsozialarbeit orientiert sich an den Inhalten und entspricht den sozialpädagogischen Grundsätzen der Freiwilligkeit, der Prävention und der Integration. Sie beinhaltet keine Maßnahmen zur Sicherstellung des Unterrichts sowie zur Durchsetzung der Schulordnung.

 

3.2.2      Konfliktlotsen

Zwei Lehrerinnen bilden Drittklässler zu Konfliktlotsen aus.

Als Viertklässler begleiten diese „Kolos“ die Schüler bei ihren Streitigkeiten.

Der „SÄM“ (3-schrittige  Ärger-Mitteilung) wird in allen Klassen an einem besonderen Tag eingeführt und regelmäßig wiederholt. Er dient als Instrument für die Schüler, erste Schwierigkeiten selbstständig zu klären.

 3.2.3      Wiedergutmachung

Für einseitige Auseinandersetzungen wird eine „WIGU“ (Wiedergutmachungsstelle) angeboten.

3.2.4      Soziales Training

Soziales Training wird durch die Schulsozialarbeit oder durch externe Fachkräfte durchgeführt. Die Angebote orientieren sich an den jeweiligen Bedingungen der einzelnen Klasse und dem sozialpädagogischen Bedarf der Schülerinnen und Schüler wie z.B. Kompetenztraining in den Bereichen Sozialverhalten, Regelakzeptanz, Konfliktlösungsstrategien, Umgang mit Gewalt und Aggression.

3.2.5      Klassenrat

Im Rahmen des Religionsunterrichts hat jede Klasse eine Klassenratsstunde in der Woche. In diesem Forum haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre eigenen Anliegen mit der Klasse zu diskutieren, Lösungen zu suchen und Entscheidungen zu treffen. Sowohl positive Themen wie Ideen, Wünsche und Lob als auch Probleme, Konflikte und ihre Lösungen haben einen Platz im Klassenrat.

3.2.6      Paten für Erstklässler

Die Kinder der vierten Klassen werden Patenkinder der ersten Klassen. Sie übernehmen viele verantwortungsvolle Aufgaben, wie z.B. Führungen durch das Schulgebäude, Hilfestellungen auf dem Schulhof sowie ein tröstendes Wort bei Ängsten und Sorgen.

3.3.1      Trommelzauber

Alle vier Jahre versuchen wir an unserer Schule eine musikalische Projektwoche z.B. mit dem Thema „Trommelzauber“ anzubieten. Die Schüler üben innerhalb des Klassenverbandes verschiedene Trommelrhythmen unter der Leitung eines Mitarbeiters des „Trommelzaubers“ ein. Am Ende der Projektwoche folgt eine große, gemeinsame Aufführung,  an der alle Lehrer/Innen und Schüler/Innen mit ihren Eltern teilnehmen.

3.3.2      Theaterfahrt

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit streben wir einen Schulausflug ins Theater an. Während die ersten und zweiten Klassen meistens ein Stück der kleinen ortsansässigen Theatergruppen sehen, fahren die dritten und vierten Klassen nach Hamburg in eines der klassischen Schauspielhäuser.

3.3.3      Weihnachtskonzert

In der Vorweihnachtszeit findet an unserer Schule ein musikalischer Nachmittag statt. Aus jeder Klasse werden Instrumentalstücke, Gedichte, Lieder und kurze Weihnachtsgeschichten vorgetragen. So entsteht ein buntes, besinnliches Bühnenprogramm.

3.3.4      Weihnachtsbasteln

In der letzten Woche vor dem ersten Advent basteln alle Klassen mit Unterstützung einiger Eltern Klassen- und Schulschmuck. Die Viertklässler schmücken dann den Weihnachtsbaum, der auf der Bühne in der Aula steht.

3.3.5      Kartoffelfest

Im Anschluss an die Bewirtschaftung des Schulgartens findet traditionell im Herbst das Kartoffelfest statt. Die geernteten Kartoffeln werden gemeinsam mit Schülern und Eltern gekocht und anschließend verspeist. Die Schüler der vierten Klassen laden hierzu die Schüler der dritten Klassen ein, die im nächsten Frühjahr die Bewirtschaftung des Schulgartens übernehmen.

3.3.6      Schulgarten

Der Schulgarten wird im Rahmen des Heimat-, Welt- und Sachunterrichts jedes Frühjahr von den dritten Jahrgangsstufen bewirtschaftet. Die Schüler bepflanzen die vorhandenen Beete und pflegen die angebauten Gemüsearten. Zum Abschluss dieser Unterrichtseinheit wird gemeinsam geerntet und das dazugehörige Kartoffelfest gefeiert.

3.3.7      Laufbus

Die Eltern der ersten Klassen bilden Gruppen aus ihren Wohngebieten. Nur eine Mutter / ein Vater bringt eine Gruppe von Erstklässlern zur Schule. Dieses Projekt dient nicht nur der Sicherheit und Selbstständigkeit der Schüler, sondern auch dem Energiesparen und wird deshalb offiziell von der Stadt Norderstedt angeleitet.

3.3.8      Sportveranstaltungen

An verschiedenen Tagen im Jahr wird die Bewegungsfreude der Schüler an unserer Schule in den Vordergrund gestellt:

Im Winter veranstalten wir einen Ballsporttag, an dem die Klassen in Turnierform gegeneinander Ballspiele spielen.

Im Sommer gibt es einen Sporttag, der im Zeichen der Leichtathletik steht: Die Schüler der dritten und vierten Klassen führen die klassischen Bundesjugendspiele durch. Die Erst- und Zweitklässler können ihr sportliches Talent in einem kindgerechten Dreikampf unter Beweis stellen.

Mit den Leistungsspitzen im Laufen, Springen und Werfen nehmen wir anschließend an den Kreisbestenkämpfen des Kreises Segeberg teil.

Auch gute Fußballer kommen auf ihre Kosten: Sie nehmen im Winter und im Sommer an den Kreismeisterschaften teil.

Selbst im Herbst wird es sportlich: Einmal im Jahr findet dann unser Lauftag statt, ob in Form eines Sponsorenlaufs oder zum Erreichen eines Laufabzeichens (15min, 30min, 60min) – an diesem Tag wird gelaufen, „was das Zeug hält“.

3.3.9      Büchereibus

Der Bücherbus ist eine Dienstleistungseinrichtung, die den Schülerinnen und Schülern Medien zur Verfügung stellt. Diese  Medien enthalten Sachinformationen zu den einzelnen HWS-Themen, bewegen sich aber natürlich auch in dem Bereich der Belletristik. Zusätzlich sind auch kindgerechte CDs und DVDs erhältlich. Die Schülerinnen und Schüler erhalten  eine individuelle Bücherkarte, mit der sie kostenlos jeden zweiten  Dienstag mehrere Medien ausleihen können.

3.3.10    Matheolympiade

Die Mathematik-Olympiade bietet allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ihre besondere Leistungsfähigkeit auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen. Der nach Altersstufen gegliederte Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3 erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. Die Teilnahme am Wettbewerb regt häufig zu einer weit über den Unterricht hinaus reichenden Beschäftigung mit der Mathematik an. Auch mathematisch begabte Zweitklässler dürfen bereits in der Gruppe der Drittklässler teilnehmen.

3.3.11    Känguruwettbewerb

Der Wettbewerb Känguru ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet. Ziel ist es, die mathematische Bildung an den Schulen zu unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit  zu fördern. Es handelt sich um einen Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen drei und vier zu lösen sind.

3.3.12    Lesewettbewerb

Einmal im Jahr  nehmen die Kinder der zweiten bis vierten Klassen am Lesewettbewerb teil. Es werden kurze Geschichten eingeübt und Klassenstufensieger ermittelt. Diese bekommen als Preis eine kleine Aufmerksamkeit für die herausragende Leistung. Der Stufensieger aus den vierten Klassen nimmt am Stadtentscheid teil.

3.3.13    Energiesparmaßnahme (BNE- Bildung für nachhaltige Entwicklung)

Wir achten auf richtiges Stoßlüften und beim Verlassen des Raumes auf das Ausschalten des Lichtes. Unser Schulgarten mit der jährlichen Ernte und der Schulwald sind unser Beitrag am Klimaschutz genauso wie der Laufbus. Die Maßnahmen werden von der Stadt Norderstedt mit einer Geldprämie belohnt.

3.3.14    Zukunftsschule

Unsere Schule ist bereits als Zukunftsschule zertifiziert und bemüht sich auch für die Zukunft weiter Zukunftsschule zu bleiben und sich weiter zu entwickeln. Bei dem Projekt Zukunftsschule geht es darum, nachhaltige Projekte in der Schule zu verankern, die einerseits mit Schülern als auch mit anderen Institutionen gemeinsam durchgeführt werden. Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns stets über Anregungen.

3.3.15    Sonstiges

Das Thema „Sexualität“ wird in den vierten Klassen durch die Zusammenarbeit mit Pro Familia unterstützt.

Mitarbeiter der Suchberatung ATS bieten an unserer Schule Projekte zum Thema „Sucht“ inklusive  Elternabenden in verschiedenen Klassenstufen an.

Einmal pro Schuljahr wird der HWS-Unterricht in allen Klassen durch eine Kreisbeauftragte zum Thema „Zahnhygiene“ bereichert. Zusätzlich gibt es auch für die dritten Klassen  zum Thema „Gesundes Frühstück“ Unterstützung.

3.4.1      Begabtenförderungskonzept (SHiB – Schleswig-Holstein inklusive Begabtenförderung )

Das Konzept findet sich im Anhang

 

3.4.2.2  Netzwerke

Den Lehrern und Lehrerinnen stehen für spezielle Probleme kompetente Berater zur Seite. Es gibt gute Verbindungen zum ZKE (Zentrum für kooperative Erziehungshilfe), zum Schulpsychologen und es gibt ein Netzwerk für die Begabtenförderung.

3.4.3      Raumkonzept

Das Raumkonzept aus dem Bereich SHiB ist im Anhang des Schulprogramms zu finden.

3.4.4      Klasse im Grünen (BNE)

Die Grundschule Glashütte nutzt regelmäßig die Schulangebote des Norderstedter Stadtparks. Das Bestimmen von Pflanzen, das Backen von Brot, Besuche im israelischen Garten, Wasseruntersuchungen, Schulläufe um den See, sinnliche Erfahrungen mit dem neuangelegten Fühlpfad und ein Besuch auf dem Bauernhof sind nur einige Aktivitäten, die vom Kollegium der Grundschule mit den Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden.

3.4.5      Ausbildungsschule

Das Konzept findet sich im Anhang

 

3.4.6      Lehrerfortbildung

Um die pädagogische Arbeit weiter zu verbessern, besuchen unsere Lehrkräfte immer wieder Fortbildungen und geben die Ergebnisse dieser Veranstaltungen an ihre Kollegen weiter. Die Lehrkräfte sprechen sich untereinander, in sogenannten Teamsitzungen, über künftige Unterrichtsvorhaben ab und unterrichten die Klassen eines Jahrganges weitgehend parallel. Durch gemeinsame SET-Tage (Schulentwicklungstage), an denen wir als Kollegium mit professioneller Unterstützung ausgesuchte Themen bearbeiten, versuchen wir unsere Arbeit – auch im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung –

3.5.1      Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung der BEB (Bildung-Erziehung-Betreuung)

Nach Unterrichtsende (12:05 Uhr bzw. 13:00 Uhr) werden die Kinder von ihrem jeweiligen Bezugsbetreuer aus ihren Klasse abgeholt und gehen nach einer kurzen Erzählrunde zum pädagogischen Mittagstisch oder ins Freie

3.5.2      Pädagogischer Mittagstisch 

Während des pädagogischen Mittagstisches haben die Kinder die Möglichkeit, sich über die Geschehnisse des Vormittags auszutauschen. Zum pädagogischen Mittagstisch gehört auch, dass die Kinder verschiedene Aufgaben übernehmen, wie z.B. das Tischdecken und Abräumen, sowie das Einhalten der Regeln während des Essens. Sie erlernen und erleben eine positive Tischkultur und die Vorzüge gesunder Ernährung aus biologischer Erzeugung. Die Mahlzeiten werden gemeinsam mit ihren Bezugsbetreuern eingenommen.

3.5.3      Hausaufgabenbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung findet in den jeweiligen Klassenräumen der Kinder statt und wird von den Bezugsbetreuern, sowie zeitweise von den Leselöwen begleitet und unterstützt. Wir achten hierbei auf das richtige Verhältnis zwischen Selbstständigkeit und Hilfestellung.

3.5.4      Freies Spiel, Nachmittagsangebote und Kurse

Die Kinder haben am Nachmittag die Möglichkeit, im Freien-Spiel mit anderen Kindern ihre Kompetenzen im sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Bereich zu entwickeln. Fördernd hierfür ist unter anderem unser großes Außengelände, welches gleichzeitig als entspannender Ausgleich zum fordernden Alltag dient.

In verschiedenen Betreuungsräumen bieten wir von den Mitarbeitern angeleitete Rollen- und Konstruktionsspiele,  Lese-,  Experimentier- und Kunstprojekte an, in denen sich die Kinder kreativ entfalten können und in der Turnhalle finden angeleitete Sport- und Bewegungsspiele statt.

Außerdem bieten externen Kursleiter verschiedene Kurse an.

4.1          Weitere Umbaumaßnahmen

Da mit dem Umbau zur OGGS und der Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit noch nicht alle Umbaumaßnahmen beendet sind, werden folgende Dinge weiterhin im Focus stehen:

Dämmung der Fachräume und Gruppenräume durch Absorberplatten

Renovierung des Gruppenraums für die dritten Klassen

Erneuerung des Fußbodens in den Klassen 1a und 4b

Farbgestaltung in den Fluren

Austausch der Klassen-, Gruppen- und Fachraumtüren

Erneuerung der Garderoben

Renovierung der Umkleidekabinen im Sportbereich

Erneuerung des Laubengangs zwischen Schulgebäude und Nachmittagsbetreuung

Erneuerung des Sportplatzes

Renovierung des Spielehäuschens

Attraktivität des Schulhofes erhöhen

Dämmung des Gruppenraumes der dritten Klassen

Umgestaltung des Schulhofes

 

4.2          Begleiteter Übergang KiTa – Grundschule

Gemeinsame Elternabende und Hospitationen

Intensiverer Gesprächsaustausch zwischen KiTa und Schule

 

4.2.1       4+1 Modell

Dies wird einer kleinen Gruppe von zukünftigen Erstklässlern im Jahr vor der Einschulung angeboten,

die durch besondere Begabungen bei der Anmeldung aufgefallen sind. An vier Tagen gehen diese in ihre Kita

und an einem Tag von 08:00 Uhr bis 11:45 Uhr in unsere Schule und werden dort von Frau Tiesler

(Erzieherin und BEB-Leiterin) und der Schulassistentin begleitet. Das Tagesprogramm ist überwiegend an

offenen Aufgaben und Experimenten orientiert, aber auch an schulischen Abläufen.

 

4.3          Intensivierung der Kooperation mit den weiterführenden Schulen – Begleiteter  Übergang Grundschule – weiterführende Schule

Hospitationen von Kollegen der weiterführenden Schulen an der Grundschule

Intensiverer Gesprächsaustausch zwischen Grundschule und weiterführender Schule

 

4.4          Förderkonzept

Wie fördere ich Schülerinnen und Schüler, die besondere Unterstützung benötigen?

 

4.5          Hospitationsschule

Unsere Schule steht interessierten Kollegen und Kolleginnen anderer Schulen, insbesondere mit dem Raumkonzept „Lernen braucht Raum“ und der damit im Zusammenhang stehenden Begabtenförderung durch individualisiertes Lernen sowie im Rahmen unserer Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Fortbildung zur Verfügung. Einnahmen aus diesen  Besuchen fließen in die Raumausstattung.